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Auftragsbedingungen

Diese Auftragsbedingungen gelten für die Durchführung von Computer-, IT-, Smartphone- und Tablet-Dienstleistungen durch Maxim Posen Dienstleistungen.

1. Auftragserteilung

Mit der Beauftragung werden die zuvor mit dem Kunden vereinbarten Leistungen beauftragt. Der Leistungsumfang kann insbesondere die Einrichtung, Konfiguration, Fehleranalyse, Wartung und Unterstützung bei Computern, Laptops, Smartphones, Tablets, Druckern, Internet- und Netzwerkgeräten sowie vergleichbaren technischen Geräten umfassen.

Der konkrete Leistungsumfang sowie ein gegebenenfalls vereinbarter Festpreis oder Kostenrahmen werden vor Beginn der Arbeiten mit dem Kunden abgestimmt.

Zusätzliche oder während der Arbeiten festgestellte, nicht vorhersehbare Leistungen werden, soweit möglich, vor ihrer Durchführung mit dem Kunden abgestimmt.

Zum Auftrag kann auch die verständliche Erklärung der Bedienung und Nutzung technischer Geräte sowie die Unterstützung bei Einstellungen und Funktionen gehören.

Der Kunde stellt die für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen und, soweit notwendig, Zugangsmöglichkeiten rechtzeitig bereit.

2. Abrechnung & Zahlungsbedingungen

Die Abrechnung erfolgt nach dem vereinbarten Festpreis oder, sofern kein Festpreis vereinbart wurde, nach dem tatsächlichen Zeitaufwand zum vereinbarten Stundensatz.

Angefangene Zeiteinheiten werden entsprechend der vorher vereinbarten Abrechnungseinheit berechnet.

Material, Ersatzteile, Software oder sonstige für die Durchführung des Auftrags erforderliche Leistungen Dritter werden, sofern nicht anders vereinbart, gesondert berechnet.

Anfahrtskosten werden nur berechnet, wenn dies vorab vereinbart wurde.

Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet (Kleinunternehmerstatus).

Zahlungen bei Vor-Ort-Terminen sind, sofern nicht anders vereinbart, unmittelbar nach Leistungserbringung fällig. Bei Bezahlung auf Rechnung gilt das auf der Rechnung angegebene Zahlungsziel. Sofern auf der Rechnung nichts Abweichendes angegeben ist, beträgt das Zahlungsziel 14 Tage ab Rechnungserhalt ohne Abzug.

3. Fehleranalyse und Fehlerbehebung

Bei einer beauftragten Fehleranalyse wird zunächst versucht, die Ursache des beschriebenen Problems festzustellen und eine geeignete Lösung zu finden.

Eine erfolgreiche Fehlerbehebung kann nicht garantiert werden, insbesondere wenn die Ursache technisch nicht eindeutig feststellbar ist, ein Hardware- oder Softwaredefekt vorliegt, Herstellerbeschränkungen bestehen oder die Ursache außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers liegt.

Der entstandene Arbeitsaufwand für die vereinbarte Fehleranalyse bzw. Fehlersuche ist auch dann zu vergüten, wenn das Problem nicht vollständig oder nicht erfolgreich behoben werden kann.

4. Daten und Datensicherung

Grundsätzlich ist der Kunde für eine regelmäßige und vollständige Sicherung seiner Daten (Backup) selbst verantwortlich.

Vor Arbeiten am Computer, insbesondere bei Änderungen an Betriebssystem, Festplatten, SSDs oder sonstigen Speichermedien, wird dringend empfohlen, eine aktuelle Datensicherung auf einem externen Speichermedium durchzuführen.

Wird eine Datensicherung, Datenübertragung oder Datenwiederherstellung ausdrücklich als Leistung beauftragt, wird diese mit der gebotenen Sorgfalt durchgeführt. Eine vollständige oder fehlerfreie Übertragung sämtlicher Daten, Einstellungen oder App-Inhalte kann aufgrund technischer oder herstellerbedingter Einschränkungen nicht garantiert werden.

Für bereits vor Arbeitsbeginn beschädigte, verschlüsselte oder aufgrund technischer Defekte nicht lesbare Datenträger sowie für Daten, die aufgrund von Hersteller- oder Softwarebeschränkungen nicht übertragen werden können, wird keine Garantie für die Wiederherstellbarkeit oder Übertragbarkeit übernommen.

5. Zugangsdaten und persönliche Daten

Der Kunde stellt die für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Zugangsdaten, soweit notwendig, zur Verfügung. Soweit technisch möglich, gibt der Kunde Passwörter und Zugangsdaten selbst ein.

Zugangsdaten werden ausschließlich zur Durchführung des vereinbarten Auftrags verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Der Auftragnehmer speichert Passwörter und Zugangsdaten nicht dauerhaft. Nicht mehr benötigte Zugangsdaten werden nach Abschluss der Arbeiten gelöscht bzw. nicht weiter verwendet, soweit keine gesetzliche oder vertragliche Verpflichtung zur Aufbewahrung besteht.

6. Software und Lizenzen

Der Kunde ist dafür verantwortlich, über die erforderlichen Lizenzen und Nutzungsrechte für die von ihm eingesetzte Software, Apps und sonstigen digitalen Inhalte zu verfügen.

Es werden ausschließlich vom Kunden bereitgestellte oder ordnungsgemäß lizenzierte bzw. bezogene Softwareprodukte, Apps und Dienste installiert und eingerichtet.

7. Hardware & Eigentumsvorbehalt

Der Einbau oder Austausch von Hardware erfolgt nach vorheriger Abstimmung mit dem Kunden.

Der Kunde entscheidet über die Auswahl und Anschaffung von Hardware, sofern nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen wurde. Empfehlungen des Auftragnehmers stellen keine Garantie für eine bestimmte Eignung oder Kompatibilität dar, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.

Werden Hardware, Software oder Ersatzteile durch den Auftragnehmer beschafft, werden diese gesondert berechnet, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

8. Fernwartung

Bei einer Fernwartung muss der Kunde die hierfür erforderliche technische Verbindung ermöglichen und den Zugriff ausdrücklich freigeben.

Die Fernwartung wird nur für die Dauer des vereinbarten Auftrags und mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden durchgeführt.

Der Kunde kann die Fernwartung jederzeit beenden oder den Zugriff verweigern. Eine dauerhafte oder unbeaufsichtigte Fernzugriffsmöglichkeit wird nicht eingerichtet, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.

9. Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung des Auftragnehmers auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Die Haftung für Datenverlust wird auf den Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei einer ordnungsgemäßen und regelmäßigen Datensicherung durch den Kunden angefallen wäre. Bei ausdrücklich beauftragter Datensicherung haftet der Auftragnehmer nach den gesetzlichen Bestimmungen.

10. Termine

Vereinbarte Termine werden nach Möglichkeit eingehalten.

Sollten sich Verzögerungen aufgrund unvorhersehbarer technischer Probleme, fehlender Ersatzteile, notwendiger Rückfragen oder anderer nicht vom Auftragnehmer zu vertretender Umstände ergeben, wird der Kunde darüber informiert.

11. Schlussbestimmungen

Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Auftragsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.